Einladung zum Geekend 2017#2

All Infos: https://wiki.realraum.at/geekend17-2

Program: https://wiki.realraum.at/geekend2017program.md

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    Dear Geeks and Beings,
     
    This is your invitation to Geekend 2017#2 in Graz!
     
    Like its predecessors [4] in Salzburg and Innsbruck [5],
    we are looking to have a cozy get together with our fellows
    from Hackerspaces in and around Austria.
     
    The program is still evolving, so there's plenty of room left
    to thrown in your ideas!  Currently we plan on some hacking, 
    biohacking, talks and productive orga-talk. (34c3 is coming)
    Warning: Socializing may occur.
     
    Practically minded persons will think of bringing money for food.
     
    Start: Friday 29.9 18:00 [1]
    End: Sunday 1.10. 16:00
    Location: Brockmanngasse 15-17, Graz, Austria
     
    For all details please visit our Wiki Page [2] and Pad [6]
    For Tips on Hostels, Hotels, etc in Graz see [3]

    Please feel free to forward this invitation.
     
    If you plan to come, help us plan ahead!
    Tell us you are coming: geekend@r3.at
     
    Looking forward to seeing you soon,
    Best of Greetings,
    The members of realraum
     
    [1] https://grical.realraum.at/e/show/911/
    [2] https://wiki.realraum.at/geekend17-2
    [3] https://wiki.realraum.at/unterkunft
    [4] "here in the south" for all you northerners
    [5] which we could not possibly measure up to.
    [6] https://pads.ccc.de/Geekend17Graz

Maker Faire Vienna 2017

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Die MakerFaire Vienna 2017 #mfv17 ist vorbei, doch die Nächste kommt bestimmt.

Für uns war es die erste MakerFaire auf der wir als Hacker-/Maker-space als Aussteller vertreten waren.
Dafür tackteten wir auch mit einem 3 Tische-Stand gleich am Anfang der Stiege sowie einem einstündigen Programmierworkshop auf.
Toll dabei war also nicht nur das Gespräch mit all den anderen teilweise angenehm gleich verrückten Ausstellern.
Was wir besonders geschätzt haben, waren die Besucher welche sich mit leuchtenden Augen für unsere Projekte und Hacks interessiert haben.
All die Interessierten die mehr über DIY Technik und das Einfach-Selber-Machen wissen wollten und denen wir auch allerhand interessantes erzählen durften.

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Knowledge of the past meets the future

Etwas “grünes” zeigt sich im Schaufenster vor’m r3. Was hat es mit diesem “eye-catcher” wohl auf sich?

dav

Viele, die mich kennen, wissen, dass ich ein Freund von Kräutern bin. Sowohl im botanischen Sinne, als auch in der Küche in Form von Gewürzen und Tees. Umso mehr freute ich mich über ein Geschenk meines Vaters, der mir ein ungebundenes Buch seines Großvaters zukommen lies. Dieses Werk mit dem Titel “Heimische Kräuter und Pilze, eine reizende Bildersammlung” (gewidmet einer namenhaften Feigenkaffee-Fabrik in Wien) ist wahrscheinlich zu Beginn des 20. Jhd. entstanden, im Buch sind leider keine Datumsangaben zu finden und im Internet finden sich neue Auflagen um 1925 herum.
Die vergilbten Seiten sind schon etwas brüchig, dennoch waren die Hand gemalten Abbildungen und der dazu gehörige Text in altdeutscher Schrift noch gut zu erkennen. Es ist äußerst interessant zu lesen (Altdeutsch ist nicht so schwer wie es anfangs aussieht ;) ), wie in damaligen Zeiten das Wissen in schriftlicher Form zusammengefasst und niedergeschrieben wurde, auch wenn es sich aus heutiger Sicht nicht um besonders detaillierte oder umfangreiche Arbeiten handelte. Auch sei der Wahrheitsgrad dieser “Fakten” anzuzweifeln, aber dies sei natürlich bei sämtlichen historischen Wissen der Fall.

Doch geht auch dieses Wissen aus einer Reihe wissenschaftlicher Richtlinien hervor. Die binäre Nomenklatur in Latein, welche vom schwedischen Naturforscher Carl von Linné seit dem 18. Jhd. eingeführt wurde, ist ein wichtiges Prinzip und die Grundlage der botanischen (und zoologischen) Taxonomie und weiters der Systematik. Dadurch sind Untersuchungsobjekte für ForscherInnen eindeutig deklariert. Auch sind die Beschreibungen der diverser Erkennungsmerkmale und Eigenschaften dieser Pflanzen für die Wissenschaft ein wichtiges Gut, und wer würde heute noch wissen, dass Gänseblümchen weiße Blätter haben, wenn es nicht jemand mal so beschrieben hätte?

Gerne schmunzel ich über die “mögliche medizinische und pharmazeutische Wirkung”, die manchen Pflanzen her aufgrund empirischer Erfahrung, aber auch wegen vorhandenen Aberglauben, nachgesagt wurden. DASS viele Kräuter, Wurzeln oder Blüten (oder Pflanzen allgemein) gewisse Auswirkungen auf tierische Körper haben war schon damals nicht zu leugnen, allerdings haben sich die wissenschaftlichen Disziplinen, deren Untersuchungsmethoden und die daraus resultierenden Erkenntnisse stark verändert.
dav

Um diesen historischen Schatz, dieses Wissen und die Vorstellungen damaliger KräuterliebhaberInnen auch noch für weitere Generationen zu bewahren, habe ich die Seiten mit der uns heute zugänglichen Technologie “konserviert” —> üblicher Scanner und digital abgespeichert :P ), denn auch Bio-/Hacker sollten den Wert auf die Wissensvermittlung (open source/ open acces) legen, damit Andere von unseren Erkenntnissen profitieren können. Die mit Fakten argumentierte Dokumentation ist fundamental für die Erhaltung der Wissenschaft.

Und wer weiß, vielleicht hängen im Jahre 2500 auch ein paar Seiten über “Linux, leicht gemacht” in Schaufenstern von Future-Hackerspaces und wundern sich über diese “antiken Programmiermethoden” ;)

OpenDrop @realraum

dsc_6278-jpg Last Monday, Rüdiger Trojok made a short stop at realraum on his way through Graz and gave a live Demo of OpenDrop, a cool BioHacking Hardware project of his that he has spent more than the last two years working on.

Opendrop, moves tiny drops of fluid (preferably water based) across a surface by way of electrostatic force manipulation.

It can arbitrarily mix or split drops of various chemicals or from various samples. Making it the ultimate microfluidic chemistry or molecular biology lab.

Or one can just use it to … you know … play pacman with colored drops of water.

Whatever the usecase, watching the tiny droplets zoom across the foliated surface, moved by an invisible force is quite awesome to watch. Science seldom looks so cool!

Einladung zur Party – 10 years realraum in base 10

1010 in binary, 10 in decimal, 1 in decades

Save the Date: 2017-03-18

Come party with us! Find out more ….

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       Hello!

     Did you know: realraum will be celebrating its 10th birthday
     on the 18th of March 2017?

     you should come by!

the 20 cent “paperfuge” – Biohacking ist ein Kinderspiel

Das Jahr 2017 fängt schon cool an. Im Jänner machte ein Video einen viralen Rundgang durch die Science-Szene und preiste eine “centrifuge for 20 cent”an….ich so, whaaaat? Was ich anfangs für einen Hoax hielt stellte sich als eine ziemlich geniale Idee heraus.

Wer von euch kennt das Kinderspiel wo man mit einem Knopf und einer Schnurr mit bisschen Geschick zum Surren brachte? Ich weiß noch, dass ich es im Kindergarten mal probiert habe und auch meine Großeltern noch mit diesem Spiel aufgewachsen sind,…man brauchte immerhin nur einen Knopf und ein Stück Faden. Man hält die Schnurr an beiden Enden mit den Händen fest während sich in der Mitte der Knopf drehte, sofern man im richtigen Moment an den Enden zieht.

Bioengineers aus Stanford haben dieses Kinderspiel weiterentwickelt und daraus die “Paperfuge” gebastelt. Ein Hand betriebenes Gerät mit einer Scheibe anstatt dem Knopf, welches Leistungen von 120.000 rpm (rounds per minutes) schafft,…die übliche Tischzentrifuge im Labor schafft 14.000 rpm.

 

Wahnsinn, eine tolle Idee, denn viele schnelle Analysen über Infektionskrankheiten benötigen Zentrifugen als Arbeitsschritte, wie z.B. die Trennung von roten Blutkörper und Serum. Aber was tun, wenn man weder Strom noch die passende Ausrüstung dafür besitzt? Diese Pagerfuge könnte dafür die Lösung sein.

 

Welche weiteren Einsatzmöglichkeiten, außer Blutproben, diese revolutionäre Erfindung noch hat möchten wir im OLGA heraus finden und haben uns selber dieses Gerät gebastelt.

pagefuge

 

 

Erste Versuche mit einer Bakterien Zellsuspension sind vielversprechend. Nach ca. 5 Minuten “spielen” wurden die Zellen am Boden eines 0,2 mL Reaktionsgefäßes pelletiert.

cell pellete

Neben unterschiedlichen Modellen, Formen und Größen kann man noch das zu zentrifugierende Volumen als auch die Art der Probe versuchen zu variieren,…es gibt also noch viel auszuprobieren. Im Labor haben wir viele Arbeiten, welche Zentrifugationsschritte benötigen (DNA-Isolierung, Proteingewinnung, schlichte Abtrennung von Zellen aus Lösungen, usw.) und ich kann mir gut vorstellen, dass, wenn die Paperfuge sich experimentell als qualitative Alternative zur üblichen Tischzentrifuge heraus stellt, dies für viele Analysen-Labore in Entwicklungsländern eine günstige, Strom-unabhängige und schnelle Hilfe darstellen kann. Das Potenzial ist hoch, genau wie die Motivation :D

Watch the Video

Schon unser geniales tolles neues Video gesehen? Es zeigt einen kleinen Ausschnitt eines klassisches realraum Abend.

BTW: schon mal im realraum 3D gedruckt oder lasergecuttet oder einen Vortrag besucht?

Dann gib uns zwei deiner Stimmen beim Bürgerinnenbudget, für mehr und weiter “realraum”!

Hier: realraum als Ganzes und Hier: OLGA im Speziellen

World Privacy and Identity Association

Am Samstag, den 10. Dezember 2016 fand die Gründungsversammlung des Vereins “World Privacy and Identity Association (WPIA)” bei uns im realraum in Graz statt.

Die WPIA macht es sich zur Aufgabe

  • das Wissen im Umgang mit den neuen Techniken einem breiten Publikum zugänglich zu machen
  • die Kenntnisse über digitale Kommunikationsmöglichkeiten zu fördern
  • das Verständnis zur Abwehr möglicher Bedrohungen und Gefahren zu wecken
  • zur Erarbeitung und Anwendung von Lösungen beizutragen, mit denen jeder Einzelne seine Rechte auf Wahrung der Vertraulichkeit sowie Wahrung seiner persönlichen Identität und Integrität stärken und durchsetzen kann.

Die Gewährleistung der Sicherheit in der digitalen Welt ist ein Rechtsgut, zu dem die WPIA ihren Beitrag leisten wird.

Die Gründung am Tag der Menschenrechte 2016 erfolgte,

  • in der Hoffnung, dass die grundlegenden Rechte der Menschen ohne Einschränkung auf die digitale Welt übertragen werden
  • in dem Wissen, dass die weitere Entwicklung der Rechte der Menschen in Bezug auf die digitale Welt ständig weiterer Anstrengung bedarf
  • in der Hoffnung, dass die weltweite Entwicklung der neuen Kommunikationstechnologien das friedliche Miteinander der Menschheit fördert
  • in dem Wissen, dass gleichermaßen die Risiken und Gefahren der neuen digitalen Technologien alle Menschen existentiell bedrohen
  • in der Hoffnung, dem einzelnen Menschen die Vorteile und positiven Aspekte der neuen Technologien näher zu bringen
  • in dem Wissen, dass Vorbeugung und Vorsorge gegen die neuen Risiken und Gefahren nur durch Wissensvermittlung erfolgreich bewältigt werden können
  • in der Hoffnung, einen positiven Beitrag zur zukünftigen Entwicklung aller zivilen Gesellschaften leisten zu können.